Home Aktuell Kirchenglocken läuten für die Papierfabrik
Umfrage zur Visitation 2012
Was tun wenn...?
FAQ zu Taufe, Hochzeit, Konfirmation, Kircheneintritt, etc.
eCards versenden
Downloads

Kirchenglocken läuten für die Papierfabrik PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Doris Dehmel/Südkurier   
Mittwoch, den 28. September 2011 um 15:44 Uhr

Am Montag berichtete der Südkurier über unser Bittgebet für die Papierfabrik:

Nach dem runden Tisch zwischen Spitzenvertretern aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaft sehen die Mitarbeiter der Papierfabrik den nächsten Wochen mit Hoffen und Bangen entgegen. Am Vorabend des Spitzengespräches hatte Pfarrerin Heidrun Moser zum Bittgebet für möglichst gute Gespräche eingeladen. In allen Pfarreien läuteten zeitgleich die Kirchenglocken.

Nach der am vergangenen Freitag im Albbrucker Rathaus stattgefundenen Gesprächsrunde zwischen den Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaft sehen die Mitarbeiter der Papierfabrik den nächsten vier Wochen mit Hoffen und Bangen gegenüber.

Am Vorabend des Runden Tisches hatte Pfarrerin Heidrun Moser zum Bittgebet für möglichst gute Gespräche eingeladen. Hierzu war auch Dekanin Christiane Vogel (Waldshut) und der Laufenburger Pfarrer Jobst in die Christuskirche in Albbruck gekommen. In allen Pfarreien läuteten zur gleichen Zeit die Kirchenglocken unter ihnen auch eine Glocke von St. Josef, die einst von der Papierfabrik gespendet wurde.

„Für uns war es selbstverständlich im Gebet um Unterstützung für die vielen Familien zu bitten“, versicherte eine Frau aus Buch. Sie wollte ihren heranwachsenden Kindern deutlich machen wie wichtig Solidarität mit den wirklich Betroffenen sei. Andere Menschen trafen sich immer wieder an der B 34 um Kerzen anzuzünden. Ein Familienvater, dessen Sohn gerade noch seine Papiermacherlehre beenden konnte, stellte ein mahnendes Kreuz auf. Kurz um: Die Menschen in Albbruck stehen zusammen und bringen ihr Mitgefühl zum Ausdruck.

Wie sie, sehen viele Eltern zur momentanen Arbeitsplatzsituation auch die nachhaltige Wirkung auf das Lehrstellenangebot. Schließlich fanden in der Papierfabrik Handwerker, Papiermacher und Kaufleute einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz.

 

Ob dies jemals wieder so sein wird, ist momentan nicht abschätzbar. Jedenfalls setzen die Mitarbeiter auf das vierwöchige Stillhalteabkommen. Ob sich die Meinung von Ralf Stockheim, Landesbezirksleiter der IG BCE, bewahrheitet, dass die Papierproduktion eine Chance und eine Zukunft in Albbruck haben könne, wird sich zeigen.

 

--> Den vollständigen Artikel finden Sie auf der Homepage des Südkuriers.

--> Das komplette Bittgebet zum Nachlesen finden Sie in unserer Rubrik "Predigten".


Diese Seite bookmarken:
Digg! Reddit! Del.icio.us! Google! Live! Facebook! Twitter! Technorati! StumbleUpon! MySpace! Yahoo! Mister-Wong! ShareMehr
 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren